Erweiterung der Hohenzollernbrücke für Fußgänger und Radfahrer: Verkehrsführung muss auf den Tisch

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Die Hohenzollernbrücke und der Dom bestimmen das Kölner Panorama. Sie sind die Postkartenansicht. Hunderte und Abertausende queren über die Hohenzollernbrücke den Rhein. Mit den Plänen zu ihrer Erweiterung auf der Südseite nimmt jedoch die Debatte über die Platzverteilung und zwischen Fußgängern und Radfahrern auf der Brücke an Fahrt auf.

Die Knackpunkte einer Erweiterung der Hohenzollernbrücke für Zufußgehende und den Radverkehr liegen auf der Hand. Dabei geht es nicht nur um Gestaltungsfragen.

Raum für Fußgänger und Radfahrer

Die eine Frage lautet: Sollen sich Zufußgehende und Radfadhrende den Raum gleichberechtigt teilen? Schon jetzt sind Fuß- und Radverkehr auf der Hohenzollrnbrücke gleichberechtigt. Die Hohenzollernbrücke ist keine Fußgängerzone (Radverkehr frei). Die Folge sind gerade an Wochenenden für jeden ersichtlich: chaotische Zustände, Streß! Touristen wechseln zwischen Liebesschlössern und Panoramablick, Rikschas klingeln sich durch die Menge, Radfahrende kommen nicht vorwärts. Die Konflikte sieht jeder. Deshalb haben Fuss e.V.und ADFC Köln recht, eine Trennung von Zufußgehenden und Radfahrenden zu fordern – weshalb ich immer für den Ausbau der Nordseite für den Radverkehr war.

Zu- und Abgänge auf der Hohenzollernbrücke

Zudem: Wie wird aber der Radverkehr auf der linksrheinischen Seite weitergeführt? Oder wie kommen Radfahrende auf die Hohenzollernbrücke? Zwischen Museum Ludwig und Dombauhütte über den Roncalliplatz? Fast jeder Radfahrende würde dann diesen Weg wählen. Wir befinden uns hier am Touristenhotspot schlechthin. Im Umfeld eines Welterbes. Es käme niemand – wirklich niemand auf die Idee, den Petersplatz in Rom oder den Platz (die Schweizer Garde stehe mir bei!) vor dem Mailänder Dom zu einer Verkehrsfläche für den Radverkehr zu machen.

Diese Fragen müssen von der Stadt Köln dringend jetzt geklärt und überzeugend beantwortet werden – nicht irgendwann! Denn ohne eine weitsichtige Lenkung von Radfahrenden und Zufußgehenden macht die Erweiterung wenig sind. Die Brückenerweiterung und die Anschlüsse müssen zusammenpassen.

Die aktuelle Verwaltungsvorlage finden Sie hier.

Lesen Sie auch Brücke bauen!

Lesen Sie auch die Kölnische Rundschau zur gemeinsamen Sitzung des Verkehrsausschusses und der Bezirksvertretung Innenstadt am 05.03.2024.

Über mich

Mitglied der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt, Sachkundige Bürgerin im Liegenschaftsausschuss des Rates der Stadt Köln

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